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Wednesday 10-12-2014

entschleunigen mit superfly & claudia dungl

 

Author : Redaktion
Weshalb ausgerechnet die sogenannte besinnliche Zeit meist die stressigste des Jahres ist? Sind es die unerledigten Dinge, Besuche, Aufgaben die vor dem Jahresende noch bereinigt werden sollen? Und obwohl Schenken Freude machen soll, ist das in der Vorweihnachtszeit meistens eher ein quälendes Vergnügen. Mancher Stress lässt sich vermeiden, mit den anderen Stressmomenten lässt sich immerhin besser umgehen. Ein paar Tipps zur Entspannung:
 
 
Nun haben natürlich auch wir uns auf die Suche gemacht unnd hier sind jene Tipps, die uns am Besten gefallen haben:

Führen Sie Selbstgespräche. Zum einen können Selbstgespräche, das haben Wissenschaftler ermittelt, die eigene Leistungsfähigkeit enorm steigern, Ablenkungen und Störgeräusche ausblenden sowie helfen, Probleme schneller und besser zu lösen. Zum anderen bauen sie Stress ab, reduzieren Aggressionen und sorgen für einen differenzierteren Blick und mehr Klarheit im Geist. Das hat unter anderem der US-Psychologe Thomas Brinthaupt in seinen Untersuchungen nachgewiesen.

Claudia Dungl:



Lächeln. Es klingt wie ein Rat von Oma: „Lächle – und du fühlst dich besser!" Doch Oma hat Recht: Lächeln hebt tatsächlich die Laune – selbst wenn es künstlich oder zwanghaft ist. Untersuchungen aus der Gelotologie konnten zeigen: Unserem Gehirn ist es egal, ob wir aus Freude oder grundlos lächeln. Die daran beteiligten Muskeln (Für ein Lächeln benötigen wir übrigens weit weniger Muskeln als für eine missmutige Miene) signalisieren den grauen Zellen so oder so, dass gegrinst wird, woraufhin diese Glückshormone freisetzen. Diese wirken wiederum entzündungshemmend, schmerzstillend sowie angstlösend und verbessern die Wahrnehmung. Bei einer Studie von Willibald Ruch von der Universität Düsseldorf kam 2004 etwa heraus, dass Lachen noch eine halbe Stunde nach dem Betrachten eines lustigen Films zu einer höheren Schmerztoleranz führte.

Machen Sie Feuer. Das warme Licht einer flackernden Kerze oder der Schein eines prasselnden Kaminfeuers und das Knacken des Holzes im Feuer können ebenfalls herrlich entspannen. Falls Sie gerade kein Kaminholz oder eine passende Feuerstelle in der Nähe haben – auf manche üben Videoaufnahmen dieselbe entlastende Wirkung aus.

Claudia Dungl:



Wahrnehmungslenkung. Für jeden Stress, jede Anspannung gibt es einen oder mehrere Auslöser. Und um die kreisen die Gedanken. Dieses ständige Reflektieren und Grübeln ist jedoch einer der größten Stressoren. Das belegt etwa ein Experiment von William Gerin von der Columbia Universität: Je 30 Frauen und Männer sollten sich an eine Situation aus dem vergangenen Jahr erinnern, bei der ihnen der Kragen geplatzt war. Noch während sie das Übel ihren Versuchsleitern schilderten, schnellten bei allen Blutdruck und Herzfrequenz nach oben. Sie zeigten sämtliche Symptome von akutem, starkem Stress. Damit war der Versuch nicht vorbei: Kurz darauf wurden die Teilnehmer in einen Ruheraum geschickt – im ersten Durchlauf war dies ein karges Wartezimmer, beim zweiten bot der Raum reichlich Ablenkung in Form von Zeitschriften, Geschicklichkeitsspielen und einer Pinnwand mit bunten Postkarten. Effekt: Bei jenen, die sich ablenken konnten, kreisten nur noch 17 Prozent der Gedanken um den Ärger, bei den isolierten Grüblern dagegen waren es 31 Prozent – fast doppelt so viel. Sie beruhigten sich auch erst elf Minuten später als die Zerstreuten. Fazit: Ständiges Grübeln hält den Stresslevel auf konstantem Niveau – unabhängig vom Ereignis. Auch wie sich das kompensieren lässt, fanden Forscher heraus: Probanden, die sich für ein entsprechendes Experiment jeden Morgen nur für ein paar Minuten auf freundliche Gesichter fokussierten und so lernten, Negatives auszublenden, waren bereits nach einer Woche deutlich entspannter und produzierten weniger von dem Stresshormon Kortisol.

Nutzen Sie Farben. Farben können unsere Stimmung subtil beeinflussen. Mit farbigen Lampen oder großformatigen bunten Bildern im Büro können Sie diesen Effekt bewusst provozieren: Blau beruhigt, Rot und Orange regen an, Grün lockert auf, Gelb macht kreativ.

Claudia Dungl:



Bringen sie den Stress zu Papier. Wenn Sie etwas stark belastet, nehmen Sie einen Stift und ein Blatt Papier zur Hand. Schreiben Sie Ihre belastenden Gedanken nieder, Ihre Sorgen, Ihren Ärger. Dieses Niederschreiben hilft dabei, den Kopf freizubekommen und die Probleme aus einer etwas distanzierteren Perspektive zu betrachten.

Claudia Dungl:


und natürlich...

Musik hören. Musik vermittelt starke Emotionen – und kann diese sowohl dämpfen oder verstärken. Mit beschwingten oder sphärischen Klängen, ruhigem Jazz, Lounge-Musik oder alten Songs, mit denen Sie glückliche Momente verbinden, können Sie leicht miese Laune, Stress oder Trauer vertreiben. Den besten Sender dafür haben sie bereits :)
 
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Mag. Claudia Dungl ist Pharmazeutin,
Expertin der Heilkräutermedizin,
der Traditionellen Chinesischen Medizin und
der 5 Elemente Ernährung.


Mehr Informationen unter http://www.dunglwien.at