Emmanuel, in Atlanta, Georgia aufgewachsen kann ohne Übertreibung als einer der Protagonisten der Soul-und Funk-Geschichte des 20. Jahrhunderts bezeichnet werden.
Zusammen mit seinem Jugendfreund Marvin Gaye erforscht er die damals so neue Soul-Szene. Mit seinen früheren Bands „Bohannon", sowie der Kulttruppe „The Fabulous Counts" war er am Nabel der Zeit.
Besonders „The Fabulous Counts" waren ihrer Zeit vorraus: In einer Zeit, da schwarze Musik glatt, wohl-arrangiert und ohne Ecken und Kanten sein musste, sorgten die „Counts" mit ihrer für damalige Verhältnis kleinen Besetzung für Furore – ohne Bläsersätze und zusätzlicher Backing-Chöre vermochte die Band auf Grund der einzigartigen musikalischen Begabung ihrer Band- Mitglieder zu begeistern.
Als ihr Leadsänger David Ruffin zu den damals aufstrebenden „Temptations" übersiedelt, war es auch für Leroy Zeit sich seiner Solo-Karriere zu widmen.
Er übersiedelt in die Motor-City Detroit und ist für das legendäre Motown-Label als Studio-Musiker an über 1000 Plattenproduktionen beteiligt. Zum Teil mit den „Funk Brothers", der Motown-Studio-Band, sowie auch als Solo-Gitarrist.
Seine nun schon 36 Jahre andauernde Karriere verdankt er besonders seiner großen Klasse als Gitarrist – auf der einen Seite als Jazzgitarrist, der dies nie in den Vordergrund gestellt hat, auf der anderen Seite durch seine Qualitäten als Sänger und Entertainer.
Er war es, der dem damals jungen Jazz-Gitarristen George Benson rät doch auch zu singen, der Rest ist Geschichte. Mit seinem Trio „LMT Connection" verbindet Leroy mit seinen kongenialen Partnern John Irvine (b,voc) und Mark Rogers(dr) genau diese Philosophie – in Kleinst-Besetzung für einen möglichst großen Sound zu sorgen. Und dies ist nur mit höchster musikalische Klasse möglich.
Musiker wie Stevie Wonder, Hammond-Spieler Joey De Francesco, Gitarrist Kevin Breit (Norah Jones, Cassandra Wilson), Alex Lifeson (Rush) zählen zu den Gästen, wenn Leroy Emmanuel, nun zu Hause in Toronto, Kanada mit seiner Band „LMT Connection" die legendären Mittwoch-Abende im „Orbit Room", ihrem Stammclub spielen.
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