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Designer aus Tokyo

In den heutigen Big City Lights besuchen wir zwei Designerläden in Tokyo. Neil Barrett und Louis Vuitton zeigen in der japanischen Hauptstadt, dass Kunst und Mode gut zusammenpassen.

Tokyo ist eine der teuersten Städte der Welt. Kein Wunder, dass internationale Luxuslabels und Modedesigner hier ihre Geschäfte eröffnen.

Mitten im Minami-Aoyama District in Tokyo hat der italienische Modeschöpfer Neil Barrett seinen neuen Flagship Store eröffnet. Ein Geschäft als Vorzeigeadresse. Designt und gebaut wurde es von Zaha Hadid – der irakischen Stararchitektin. Das Innendesign spielt mit dem Dualismus zwischen Mann und Frau. Im Erdgeschoss zeigt eine starke, maskuline und dynamische Figur die männliche Seite, während im ersten Stock eine Skulptur mit weichen Linien die weibliche Seite repräsentiert. Eine einzigartige Verschmelzung von Kunst und praktischer Funktion, da die Skulpturen als Präsentationsfläche für die Kreationen von Neil Barrett dienen.

Eine ähnliche Vermischung von Kunst und Mode findet man bei Comme des Garcons in Tokyo. Hier hat die japanische Modeschöpferin Rei Kawakubo einen Showroom für Louis Vuitton geschaffen. Die Markentaschen dienen hier als Kunstobjekte und befinden sich in Boxen an der Wand. Im Kontrast dazu steht der einfache graue Betonboden. 8 Taschen reichen für diesen einzigartigen Showroom aus. Das Markengeschäft wird hier zu einer Galerie.

Die Modemarken Comme des Garcons, Louis Vuitton und Neil Barrett zeigen in ihren Geschäften in Tokio, dass Luxus und Markenmode keine Grenzen kennen. Der Flagshipstore sowie der Showroom sind zwei Glanzlichter in einer Stadt, die sich ständig neu erfindet. Wer nach Tokyo kommt, darf sich diese zwei Adressen nicht entgehen lassen.



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