“Der Lorax”
Mitten im Sommerloch startet bei uns einer der erfolgreichsten Animationsfilme des heurigen Jahres. Der Lorax ist unsere erste Filmvorstellung diese Woche. Und wer beim Zusehen ein wenig an den Grinch erinnert wird, die Geschichte stammt aus der Feder desselben Autors. Das scheinen die Zeichner bedacht zu haben.
Die Geschichte dazu stammt eigentlich schon aus dem Jahr 1971 und ist für die damalige Flower-Power-Generation schon recht fortschrittlich. Es geht nicht nur um eine Öko-Story, sondern gibt auch gleich eine Lektion in Sachen Nachhaltigkeit. Zugegeben, in Animationsfilmen ist die Geschichte meist nur zweitrangig.
Kurz erklärt: Hauptfigur ist der Teenager Ted, in dessen Welt es keine echten Blumen oder Bäume mehr gibt. Er macht sich auf die Suche und findet dabei einen griesgrämigen alten Mann, der im erklärt wie es dazu gekommen ist.
Die Darsteller sind knuffig, die Geschichte gut und der Lorax bringt dazu noch eine Menge Spaß.
“Ausgerechnet Sibirien”
Der etwas langweilige Titel ist nicht der Übersetzung zu schulden. Schließlich ist es eine deutsche Produktion. Mit Tatort-Schauspieler Jochaim Krol in der Hauptrolle.
Er spielt den pedantischen Matthias Bleuel, von der Frau verlassen lebt er humorfrei ein eher tristes Dasein. Bis in sein Chef nach Südsibirien schickt um dort die Warenlogistik auf Vordermann zu bringen. Doch die Bewohner sind an der deutschen Gründlichkeit wenig interessiert. Hier wird getauscht und getrunken, das Leben für den Moment so angenehm gestaltet, wie es in diesem verlassenen Landstrich eben möglich ist. Auch Bleuel’s Dolmetscher ist nur bedingt eine Hilft. Und dann verliebt sich der griesgrämige Eigenbrötler.
"Das verflixte dritte Jahr"
Frederic Beigbeder’s Roman 39.90 war auch im Kino recht erfolgreich. Jetzt hat er sich selbst ans Werk gemacht und seinen Vorgänger-Roman verfilmt. Im Original heißt der eigentlich “Die Liebe währt drei Jahre”.
Als Hauptdarsteller Marc’s Ehe nach drei Jahren vor dem Scheidungsrichter endet, ist das Ego schwer gekränkt. Da hilft nur den Frust von der Seele schreiben. Heraus kommt ein ganzes Buch, ein wahres Pamphlet über die Unmöglichkeit der Liebe. Machohaft und der Damenwelt wenig schmeichelnd. Es wird unter einem Pseudonym veröffentlicht und zum Verkaufshit.
Doch Marc verliebt sich erneut. In die Frau seines Cousins. Er versucht sie für sich zu gewinnen. Gerade als sein werben von Erfolg gekrönt ist, findet die jedoch heraus, wer hinter dem Macho-Buch des Jahres steckt.

