"Simon"
Eine Romanverfilmung eröffnet die Filmstarts dieser Woche. Das Familienepos "Simon" der schwedischen Autorin Marianne Frederiksson ist die Vorlage für den gleichnamigen Film der auch in ihrer Heimat entstanden ist.
Das Drama beginnt im Schweden der 1930er Jahre. Hier wächst Simon auf. Ein Jung emit Verständnis für Kunst und Literatur. Eigenschaften die sein Vater nicht unbedingt schätzt
Dank seiner Mutter kann Simon sich durchsetzen, besucht eine höhere Schule, lernt ein Instrument und entfernt dabei gleichzeitig zunehmen von seinen Eltern. Dann wirft der Zweite Weltkrieg seine ersten Schatten. Just in dieser turbulenten Zeit erfährt Simon, dass er adoptiert und sein leiblicher Vater ein Jude ist, der sich in Berlin befinden soll. Nach Kriegsende macht er sich auf den Weg, um endlich seine wahren Wurzeln zu finden
"Copacabana"
Die französische Komödie ist die nächste Glanzleistung von Isabelle Huppert. Ganze zwei Jahre hat der Film gebraucht um bei uns im Kino zu landen. Äusserst schade und ganz ohne Grund.
Huppert spielt darin die chaotische Babou, die von der eigenen Tochter nicht zu deren Hochzeit eingeladen wird aus Angst die Mama könnte sie blamieren. Doch Babou will ihrer Tochter zeigen, dass sie auch anders kann. Sie nimmt einen Job an, den sie diesmal auch wirklich behalten will. Und tatsächlich läuft für sie diesmal alles am Schnürchen. Eine neidische Konkurrentin und der Besuch ihrer Tochter werfen dann doch alles nochmal richtig über den Haufen.
"Copacabana" ist bei uns nur im französischen Original mit Untertiteln zu sehen und läuft ab Freitag täglich im Filmcasino.
"The Amazing Spiderman"
An der Grundgeschichte bleibt fast alles gleich. Peter Parker wohnt bei Onkel unt Tante, wird von einer genmanipulierten Spinne gebissen und bekämpft von nun an die Bösewichte im blau-roten-Latexanzug.
Die Angebetete heißt diesmal nicht Mary Jane sondern Gwen Stacy. Und ab hier beginnen auch die Unterschiede. Sofort ins Auge sticht die deutlich düstere Atmosphäre des Films. Spiderman erhält ein wenig mehr Hightech und generell ist die Neuverfilmung deutlich näher am Original-Marvel-Comic. So gibts einen Peter Parker mit weniger Weichei-Faktor.
The Amazing Spiderman ist anders als seine Vorgänger. Und das ist gut so. Für die Fortsetzung, die mit Sicherheit bald kommt, ist noch ein wenig Luft nach oben. Trotzdem möchten wir den dunklen Spinnenmann bald wiedersehen.

